6Zs Luftschiffkmist.
gender von Vogelleim. Um leinöhl trocknend ^machen, koche man es mit zwey Unzen BIGkcr, und drey Unzen Glätte, auf jedes hMaß Oehl so lange, bis das Oehl alles
löset hat, welches ohngcfähr in einet hStunde geschieht. Denn thue man ein zVogelleim, und ein Viertel Maß krocnw^Dehl, in einen irdncn, oder eisernender etwa Ein Gallon hält, und koche es ^sam auf märigcm Kohlenfeuer, bis derleim zu prasseln aufhört, welches nach drey ^tel Stunden geschieht; denn schütte manEin rznd cinviertel Maß trocknendes -Ochlasse es noch Eine Stunde kochen, undes mit Holz um, doch daß der Firniß nichts,,,laufe, weshalb man ihn oft abhebt. .zur Probe etwas auf die Klinge einesgetröpfelt, eine andre Klinge daraufund wieder entfernt wird, so muß ßrmachen, worauf man ihn abhebt, Wenn ^ ^
halb heiß ist, so gieße man gleich viel -- ^tingelst zn, rühret beydes um, man läßt eauf morgen erkalten, denn erwärmtetwas, seiht ihn durch, und verwahrt ih"mr Flasche.
Wäre der Firniß zu dick, so " d^pen-ihn noch mit etwas Terpentingeist vervDer Zeug, die Seide oder die LcinwcMrecht trocken seyn, ehe wanden Firniß ^man mnß ihn ausspannen, damit dergetragene Firniß in alle Zwischemäumc cM ^Erst trage man ihn sehr dünndie eine Seite des Zeuges auf; nach zwo i ^jeden streiche man beyde Seiten einiuahl a -Seide braucht vier und zwanzig ^runin kaltem Wetter mehr Zeit zum Trockn