Band 
Ein und achtzigster Theil, von Lothse bis Lustgebüsch.
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Lungenentzündung des Rindviehes. 705

^llcn und Schlagen, eine anstechende Beschaf-'enheit der knfc, wodurch alsdann diese Krank-est epidemisch wird; wie man eben dieses in°stcn rändern im Ansänge das Frühjahrs und^ Ende Herbstes bemerket: besonders wenn daszu besagten Jahreszeiten, und bey sehr^cmderlicher Witterung, von häufigen kalten?^en nach vorhergegangener Erhitzung des tei-jählings und sehr naß geworden. Es istsicher zu vermuthen, daß diese beyden Krank-

Entzündungen,chedecrreö Gras,

bey der HeilungKrankheit gruuoer sich auf einen reichenZerlaß, vie man sobald, als der erste Kiost^öcy ist, an der Seite bes Halses uncerniltunr,dabey z bis 4 Pfund Blut stießen laßt.l^em, yie Umstände dringend, und in eineml^k'en Grad erscheinen, so muß den andern und^len Lag abcrmahls r bis 2 Pfund Blutfassen werden. Ist das Aderlässen die erstenversäumt worden, der Puls aber noch stark,^ Athemhohlen schwer und läßt sich zugleich"" Auswurf einiger Materie durch das Husten? dem a)taul verspüren: so muß man, ohne^u,n den Tag oder die Zeit der Krankheit zu^Uw.urcrn, das Aderlässen anst) alsdann nnvec«^3l,ch vornehmen, und sich zugleich an die erstMebe„: Vorschrift halten. Innerlich giebt man^ 2 Stunden einen Eßlöffel voll von demA^'er Nyo I, und läßt zugleich das Ge-Rro. II. so viel als das kranke Vleh im-mer

^ren, so wie die übrigengefrcrnes und mir Reif^vorgebracht werden tonnen.Das hauptsächlichste Mittel

^ Hder man kann auch bloßen Salpeter alle 4 Stunven!H^ »" eiiiun Lolv, ,1! Waiier «eAaiieu, rnnchünen.

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