Lunge nfaul.
7°S
Die angeführten Mittel werden auf fol-Lende Art zubereitet.
fl- Zu Pulver gestoßene Auster - oder Muschel»'u,aien 8 Loth. gereinigten Salpeter 2 Loth, Kam»halbes Quentchen. DerKampfer wird zuersterneu, paar Nuß - oder Mandelkernen zu einem^lrve- abgerieben, dann durch ferneres B »mischenAbreiben mit dem Salpeter und den Auster »a-einem Pulver gemacht. Man verwahrt diesesb^'dcr in einem zugemachten Glase, da man «s inMehrsten hitz-gcn Krankheiten des Viehes mitnutzen anwenden kann.
^ ll. Man nimmt rohe Gerste 4 Hände voll, Tal»Sn 5 ^ Loth, kochet solches in etwa 8 — '2 Quark.^>ser so lange, bis die Gerste sich aufthut, seihet">rch Leinwand und läßt es kalt werden,da« n-' ^chn nimmt frisches Lcinsamciiöbl 8 Loth,h b Gelbe von ; frischen Lyern, rühret beydes wohl- kinanber, und mischet hernach 4 Loth reinenhinzu
, Man nimyit mineralischkn Kermes 20 Gran,x .^«igten Salpeter zo Gran, Meerzwiedechorug 6^-und vermengt alles wohl durch einander,fel ^ Zu Pulver gestoßene Fieverriride g Loth, Schwe-Kkii? Kamptcr ;Lo>l), und Honig, so viel alsle>,, um Kugeln daraus zu machen. Man v,r»z ^ Stücke davon, und gibt jeden Tag deren
El'Non Carl von Will bürg Anleitung für dasLandvolk in Absicht auf die Erkenntniß und Heb^ungSan der Krankheiten dcS Rindviehes, gteAuft. Nürnberg, 1794 S. 77—8Z.
ben andere Krankheit des Rindviehes, wo-vic Lnnge auch stark entzündet zu seyn pflegt,dem??" "uch Lungenbrand so wie Milzbrand
'"uen werden.
i,n gemeinen Leben, eine faule oderlxg j^"lte junge habend, z. B. ein lungenfau-
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