Band 
Ein und achtzigster Theil, von Lothse bis Lustgebüsch.
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?o8 Lungenentzündung des Rindviehes.

der lunge, als der Brusthöhle hieraufsind. Weil aber diese Krankheiten imLungensucht abgehandelt werden: so findehier ein mehrers zu sagen übersiüßig.

Die iebensvrdnnng bey der Lungenenkidüng und dem Seitenstechen betreffend; I»man dein Vieh hier ja keine feste Nahrungentel geben, und es ist genug, wenn ihnenrend der Krankheit so viel Gerstenmchl "N-das gewöhnliche Getränk gegeben wird, dHdabey ihr Leben erhalten können. Wenn n ^bey Verminderung der Zufalle eine mehrere ^gung zum Essen erfolget, so kann mattdieser Lust etwas mehrere NahrtingSmittel ^sen, davon aber nur wenig auf einmahl gt^werden darf. ^

Weil aber der Zugang der kalten Lnidieser Krankheit mehr als jemals schädlichso muß das Vieh vor derselben sorgM'S ^

wahret werden. Und da ferner das klebe! von

ansteckenden Beschaffenheit befunden worden ^so müssen auch die Ställe mit Dämo/fi^klerhitztem Essig öfters des Tages auSgcran -werden. . tzie

Ich muß übrigens noch anmerken,

Lunge sehr oft nach dieser Krankheit »Nt ^Brustfell zusammen »pächst, wo alsdann ^.hrsec Ursache ein "trockner Husten, und ein ^oder weniger beschwerliches Athemhohlen i tbleibt. Dieses Uebel ist unheilbar,aber dem Vieh keinen andern als den ssv^.,11ren Nachtheil. Die Metzger finden »sMBrnstselle angewachsene Lungen sehr o?c bey ^gelchlachteten Vieh, das aber gleichwohl/fett, als anderes ist, bey dem man diesenjer nicht findet.