Band 
Ein und achtzigster Theil, von Lothse bis Lustgebüsch.
Seite
711
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Lungengeschwür.

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Wenn die Entzündung nicht tief in derSubstanz der Lunge selbst gesessen, sondern sich,in der eigentlichen Pleuresie, mehr nach ihr^ Umfange ausgebreitet hat, so formirt sichEirerbeutcl dicht unter den Nippen, und^Nn er dann aufbricht, so ergießt sich der Ei-A in die Brusthöhle, die von den Rippen unde>N Zwerchfelle formirt wird, und worin dieA'ge schweot. Zu diesem Zustande sagt man,^ der Kranke den Äruftcircr hINnpvems)Me. Wenn die Entzündung tiefer in der Sub-der Lunge sitzt, so zerspringt das Eitergerichwür im Inwendigen der Lunge selbst. Ist dieAhnung klein, so daß nur wenig Eiter auf^Mahl heraus dringen kann, oder ist überhauptA Eiters nicht viel, und der Kranke „och gutA Kräften, so hustet er diesen Eiter aus, undl"!det Erleichterung. Ist aber der EiterbeurelAß, und der Riß beträchtlich, daß eine großeStenge Eiter auf einmahl ausfliest, oder ist^rch der Kranke sehr schwach, so stirbt er in demAgenbliche, da der Eiterbeute! zerplatzt, slindgeschieht öfters ganz unerwartet, beymssen, beym Niesen, beym Schnauben, imBerA w., ohne daß irgend ein Kennzeichenso nahen Todes vorher gegangen seyn soll«

' Nach dem Tode strömt gemeiniglich der Ei-^ aus dem Munde, und der Leichnam wird in^ Zeit faulend.

s ,. Es geschieht oft, daß weder der Krankelüu ' "och sein Arzt die Gegenwart eines ver-^^bssen-n Eitcrbeutels in der Brust im allcrge-bemerken. Doch gibt es einige Kenn-den versteckten Eiterbeutel in derbermulhen lassen. Die Kranken fangen an^ schwer Luft zu schöpfen, ob sie sich übri-Yy 4 St"S