Band 
Ein und achtzigster Theil, von Lothse bis Lustgebüsch.
Seite
768
JPEG-Download
 

768 Lurke.

Blumenkrone, ein Samenbehältniß, vier oderfünf Staubfaden, und meistens giftige oderschädliche Eigenschaften haben, bin na zählt dahindie Gattungen (Hlia, Digitalis, Lmvv-irlia,8eiamum, ?eclaHum, Verbascum, >ijcoliana,/ärropu, , ll^Ltura, kss^lalis, 8o>

lanum, Eapilmnn, I^llllia- Lrr^cknos,rrum, und LacesdaLg, und diese nia-

chen seine r8ste natürliche Familie aus.

Nach des Herrn Professor Barsch Ent-wurf der natürlichen Familien werden von denobigen die mit 4 Staubfaden, welche aus derDidynamie sind, ausgeschlossen, und nur diefünfmännigen »u den ^uriüis gerechnet. D^Yihm ist es die 54ste Familie.

Lurke, in den Weinlandern ein geringes Getränk^ für das Gesinde, s. Lauer, Ty. 65, S. 8^bis 8Zl>

Lurlibad, s. Lörlibad, Th. 80. S. 696.

Lusa, Schonn, so sagen die Zager zu dem leit-ihund'e, wenn er an der Kette im Stall, oderbey der Suche sich ungebührlich stellt.

1. Lusche, bedeutet im Hennebergischen so vstl

als r. Luppe, oben, S. 766.

2. Lusche, die, ist ein Ausdruck der Jäger fäkdie Lausche. Er ist auf der Lusche; d. i. er rstbey Nacht auf der Jagd. Daher luschen, lau^schon.

l.u5cinia, s. Nachtigall.

I-ulcioliras und b.ulciras, s. das SchieffeheN. ,Luser, so nennen die Jäger die Ohren der wil-den Thiere, ausgenommen die der Hasen, welcheLöffel heihen. S. auch Lösel, Th.rjo, S- 7^'l.ulirlAanUo, ein Üaliensicher Ausdruck, der in derMusik gebräuchlich ist, um anzuzeigen, daß eineStelle jchmeichelno vorgetragen werden joll. ,

LUft,