Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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5. Mantel.

bedeutet, welches ein anderes bedecket, aber nurnoch in verschiedenen einzelen Fällen üblich ist.

1) Zm Bergbaus ist das Sahlband gleich-falls unter dem Nahmen des Mantels bekannt,entweder so fern es den Erzgang umgibt undihn gleichsam bedecket, oder auch in der vorigenBedeutung, so fern es das lehre, das äußerstedes Ganges.'ist.

2) Zm Forawesen versteht man unterMantel des Waldes die äußersten Lberbäume,die man um einen Schlag oder ein Holz stehenlasset. Sonst nennt man sie auch prone oderSaum.

Z) In der Kriegsbaukunst ist Mantel(mamesu ou envelopxre) eine zusammenhan-gende Befestigung von Außenwerken. Bey die-sen beyden Bedeutungen, und auch bey eini-gen folgenden, läßt sich gleichfalls der Begriffdes lehren oder Aeußersten vielleicht eben so gutanwenden, als der der Bedeckung.

4) In der Landwirchschaft wird eine lägeneues Stroh, welche über ein altes Strohdachgelegt wird , ein Mantel genannt. Eben so erneLage Lehm, um einen Backofen zu bedecken.

5 ) Zn den Gießereyen ist der Manteldie äußere Form zu den Gußwaaren, welcheüber den Rern geformt wird, und auch dieSchale heißt.

6 ) In den Küchen wird der hervorragendeRand der Feuermauer über den Herd, welcherden Rauch fasset und ihn in den Scklund derFeuermauer leitet, so wshl der Mantel alsder Schurz genannt. Auch die Kamine habenmehrmahl solche Mantel, und ösr wird die ganzevordere obere Wand eines Kamines der Man-tel genannt.

7) Das