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3. Mantel.
Man theilt diese Mantel übrigens in hal-be, Dreyviertel- und ganze Mantel ein. Gan-ze Mantel sind solche, die einen ganzen Kreisbilden, wenn man sie auf dem Boden ausbrei-tet. An den Dreyviertel-Manteln fehlt vornein Ausschnitt von 90 Graden, und die hal-ben bilden, wenn sie auf dem Boden ausgebrei-tet liegen, nur einen halben Zirkel.
Nach der verschiedenen ??orm und Bestim-mung erhalten die Mantel noch verschiedene Nah-men von denen hier die vorzüglichsten folgen.Auf die vielen Abänderungen derModesüchrigen,und deren Nahmen kann man sich nicht gut ein-lasten, da diese doch zu kurze Zeit gebräuchlichsind. —
Mantel (bandirter) s. oben, S. Z.
— (buttter) s. oben, S. Z.
7— (Lhor-) eigentlich Kaiserlicher Chor-Man-tel oder pluviale, ein Theil des Orna-tes eines römischen Kaisers, s. im Art.Dränen, Th. 5z, S. 735 - und bl.Fig. 3152. daselbst.
( churfürstlicher oder Dur-) «in mitHermelin ausgeschlagener rother Mantelder Kurfürsten. S- unter Dur-Habit,Th. 56, S. 668.
— (Deck-) s. in D. Th. 9, S. 28-
—- (erzbifchöflicher oder päbstlicher) ist
eigentlich kein Mantel, sondern eine Artvon Binde. S. pallium.
— (Haar-) s. in H. Th. 20, S. 5Z4.
— (Jager-) eine Art Kammmuschel, s. in I.
Th- 28, 565»
-- (Daiserlicher) s. Lhormancel, hieroben.,
Man-