Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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i- Manufakturen und Fabriken.

derselben nicht von andern Nationen abhängen,und das Geld bleibt in, Lande. Ein Land, da»wenig oder gar keine Manufakturen und Fabri-ken hat, und diese nothwendigen Waaren vonandern Völkern erhandeln muß, siehet dagegensein Geld oder seine übrigen Landesproducte an-dern Völkern zufließen; und wenn es nicht ge-nügsame Landesproducte hat, um solche gegen diebenötigten Manufaktur - und Fabrik-Waarenumzusehen, oder damit zu balanciren: so wirdendlich alles sein Geld andern Nationen zu Theilwerden, und da» Land sich in einem elendenZustande befinden. Uebecdies finden durch dieManufakturen und Fabriken eine große MengeMenschen Nahrung und Unterhalt; und ein Land,das dieser nützlichen Nahrungsarten beraubet ist,kann also allemahl ungleich weniger bevölkertseyn, welches der Macht des Staatö sehr nach-theilig ist. Vielmehr setzet ein Volk, das diesenöthigen Waaren seinen Nachbarn abnimmt, die-selben dadurch in den Stand, daß sie desto mehrMenschen ernähren, und immer volkreicher undmächtiger werden sönnen. Gemeiniglich schmie,der es sich also die Fesseln selbst zu seiner Ab-hänglichkeit. Endlich kann auch ein Land, wel-ches keine Manufakturen und Fabriken hat,schwerlich Vortheilhaften Handel treiben, in-dem es den Einkauf mit baarem Gelde bestrei-ken muß, weil es seine eigene Manufaktur-undFabrik-Waaren dagegen abgeben kann; barattiretes aber mit seinen rohen und unbearbeiteten Ma-terialien, so ist solches ein dem Lande sehr schäd-licher Handes, indem es allemahl dabey verlieh-ret, weil es hernach die daraus verfertigten Waa-ren wieder theuer einkaufen muß; zu geschwei-ge!,, daß durch diesen Handel den Einwohnern