Manufakturen und Fabriken. 17
III. Wenn einige Arten von Manufakturenund Fabrikenwaaren das Geld ziemlich in glek-chem Maße aus dem Lande ziehen: so verdientdiejenige Art den Vorzug, durch welche die mei,sten Menschen ernähret werden können.
IV. Sind diejenigen Arten von Manufak-turen und Fabriken vorzüglich im Lande anzule-gen, wozu man die Haupt- und Nebenmalrna»lien selbst bereits im Lande erzeugt, oder dochohne Hinderniß und Schwierigkeit erzeugen kann.Wird die Anlegung solcher Manufakturen undFabriken Unterlasten, so werden die Materialien,die dazu dienen können, und die man selbst er-zeugt, dem Lande zum Theil unnütz, weil mansie zu nichts anders, als zum Verkauf gebrau-chen kann. Dieses ist aber ein schädlicher Han-del, der nickt das Land bereichert, sondern e-vielmehr schwacher und armer macht; wir müs-sen nachher die aus unsern rohen Materialienverfertigten Waaren unsern Nachbarn wiedertheuer abkaufen, und vermehren dabey den Vor-theil, den Einwohnern unsers eigenen LandesNahrung und Unterhalt zu verschaffen. Auchsind Manufakturen und Fabriken, wozu wir dieMaterialien selbst erzeugen, allemahl dauerhaftergegründet, als diejenigen, wozu wir die Houpr-materialien von andern Landern kaufen müssen;denn es können sich vielerley Umstände ereign!«,wo man uns dies« Materialien nicht mehr zu-kommen laßt, oder doch den Preis derselben sohoch anseht, daß man nicht dabey bestehen kann,und alsdann haben unsere Manufakturen undFabriken «in Ende. *)
V.
*) Hierbey erinnert man sieb eine« nordische» Lande», dareinen berühmten Flnchshandel treibt, aber nicht dieDec. rechn»! Enr.LXXXtV. Th. B