Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Manufakturen und Fabriken.

und die Nachlässigkeit und der Unterschleif ver-mieden werden.

X. Der in verschiedenen Ländern erwählteWeg, die Manufakturen und Fabriken durcheinzelne EntreprenneurS, die man von (Seitender Regierung unterstützet, anlegen zu lassen,ist, wenn der Enlreprenneur die erforderlicheKenntniß und Fähigkeit hat, wenn er klug, flei- >ßig und Haushälterisch ist, zwar der kürzeste Weg,bald und schleunig etwas ansehnliches von Ma« ^nufacturen und Fabriken zu Stande zu bringen;allein es können hier sehr leicht Umstände vor-kommen, welche diesen Weg sehr unsicher ma-chen. Wenn man sich in dem Vertrauen aufdie Geschicklichkeit des EntreprenneurS geicrethat, wenn der Entrcprenneur bey aller seinerGeschicklichkeit keine gute bconomische Einrich-tung des Werks verstehet; wenn er kein fleißi-ger und thätiger Mann ist; wenn er durch denguten Fortgang des Werks hochmüthig wird,große Titel haben und sich sehen lassen will, und !dadurch in Verschwendung fällt; wenn ihn derTod wegnimmt, und seine Kinder und Erben !

entweder eine andere Lebensart ergreifen, oder s

nicht die Geschicklichkeit ihres Vaters und Erb-lassers haben: so können durch dergleichen Zu-fälle die auf diese Art errichteten Manufakturenund Fabriken leicht in Gefahr gesetzt werden,daß sie ihren Untergang finden, da dann derVorschuß der Regierung zugleich verlohren gehet. ^Man muß deswegen, wenn man diesen Wegeinschlagen will, nicht allein in der Wahl desEntreprenneurS alle mögliche Vorsicht gebrauchen,sondern auch auf seine Wirthschaft beständig ge-naue Aufsicht haben. Man muß sich von ihm, !

ehe er das Werk übernimmt, einen ausführst- >

«her, !