Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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rr Matmfattmm und Fabriken,

teus, sie in andern Formen erscheinen ließen,und für diese den Geschmack ihrer Nachbarn re-ge machten. Die Folge war und ist noch, daßDeutschland, welches ebenfalls Sclave von Eng-lands und Frankreichs Geschmack ist, gegen dievollkommensten Produktionen seiner Manufacluc-Industrie kalt bleibt, da es ihnen an Neuheitan dem Grade von fortgeschrittener Politur fehlt,den sich die alten Meister der Industrie, Eng-land und Frankreich, zu schaffen wissen.

Man kann dies durch die Geschichte desEinflusses von Frankreichs und Englands Manu-faktur-System erläutern und deutlich machen.Bis im letzten Viertel deö igten Jahrhundertswar Frankreichs Industrie der herrschende Ge-schmack in Deutschland. Was geschah? Manschuf an mehreren Orten, und vorzüglich in denKönrgl. Preußischen Staaten Seiden-Manufac-turen. Ich will nun zugeben, daß sie in großerVollkommenheit sind, daß man Frankreichs Pro-ducn'onen der Art bey den ihrigen Missen kann;allein mit dem letzten Viertel des irjlen Jahr-hunderts, gewann uns England Geschmack anseinen Produccionen ab. Was geschah nun? InDeutschland bot man nun Alles auf, unserm Ge-schmack, für Englands Prsduccioiien, durch Anlagevon bessern Wollen« und Baumwollen-Waaren,zu genügen. Die Seiden, Manufacruren muß-ten daher, wenn auch nicht an Pflege, doch anAbsatz, «inen mächtigen Stoß erhallen; und werweiß, wenn wir nun Alles werden aufgebotenhaben, unsern Wollen < und Baumwollen - Ma-nufakturen die größre Vollkommenheit zu schaf-fen, welche Richtung unser Geschmack durchEngland und Frankreich erhalten dürfte.

Man