Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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226 Manufactur-Zeichen. Manufacturist.

er ferner zu diesem freyen, glücklichen, aufgeklär-ten Staate gehören, oder der Bewohner einerProvinz irgend eines mächtigen nachbarlichen Lan-des werden soll.

Damit nun aber dieser zur Erhaltung desGanzen nothwendige Fabrikenzwang dem Unter-than nicht zu lästig werde, und damit derselbedies Joch freudig und willig trage: so muß derStaatsmann allen nur möglichen Fleiß auf dieVerbesserung der inländischen Fabriken wenden.Will der Staatsmann Zwang einführen; so Mußer dafür sorgen, daß im Lande eben so gure,eben so dauerhafte und eben so wohlfeile Waa-ren verfertigt werden, als außerhalb. Thut erdies nicht, so wird seine Verwaltung verhaßt,jeder Unterthan arbeitet gegen seine Verordnun-gen; man macht sich so zu sagen ein Verdienstdaraus, den Staat zu hintergehen; und am Endewird also der eigentliche wohlthätige Endzweckdes FabrikenzwangS verfehlt.

Ist der, Fabrikcnzwang,nöthig, und also gerecktund weise? S Berlin- Monothssckrifr, heraus-gegeben von Gcdikt und Biester. NovemberI7Y0- S- 42?i. U. fl.

Manufaccur-Zeichen, das Zeichen, welches denWaaren in diesen und jenen Manufacruren ge-geben wird, um zu wissen, an welchem Orte undin welcher Manufactur sie verfertiget sind.

Manufacturist, fr. IVilanukaäburier, heißt derje-nige, welcher auf seine Kosten und Gefahr, oderauf Kosten der Regierung oder eines andern Un-ternehmers, mrweder eine ganz neue Manufac-tur aus Wolle, Seide, Garn rc. rc. einführet/oder eine fremde nachmachen will, und zu demEnde, nach erhaltener Freyheit und Concession-er hohen Hbrigkcit, gewisse Arbeiter oder Hand-