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Manufactur» Zwang.
der inländischen zusammen. Wenn wir folglichden Staat als ein Ganzes ansetzn; wenn es einVortheil ist, dieses Ganze auf die möglich höchsteStufe von Wohlstand und von Macht zu ver-sehen: so können wir keinen Staatsmann ta-deln, der es sich zum unverbrüchlichen Grund-satz nimmt, das Fabrlkensystem in seinen Staa-kni einzuführen, und aus allen Kräften darüberju halten.
Dem einzelnen Bürger, welcher dadurchetwas gedrückt und eingeschränkt wird, sage mannun folgendes zum Trost, i) Ist es ein wah-rer Patriot, so muß er wissen, daß das erweis-liche Wohl deö Ganzen über sein eigenes Pri-vatwohl das Übergewicht haben muß. 2) Fügter sich mir gutem und willigem Herzen in die,sen Zwang, so hat er selbst in der Folge diegrößten Vortheile davon; denn, wenn er denWohlstand seiner Mitbürger befördert, so wirdam Ende sein eigener Wohlstand dadurch ver-mehrt. g) Es laßt sich wohl in der Abstraktiongedenken, daß die Einwohner eines Staats alleeinzeln glücklich seyn können, wenn auch derStaat im Ganzen nicht blühend und mächtigist; wenn ich mir aber diesen Staat in Europagedenke, so wird die Erfahrung bald in kürzererbald in längerer Zeit lehren: daß selbst da-Wohl einzelner Bürger nicht dauerhaft ist, wennder Staat, als ein Ganzes betrachtet, nicht diegehörige Stärke besitzt. Denn keine Ruhe, keinEigenthum, keine Freyheit, folglich kein Glück,kann Statt finden, wo die Bürger eines StaatSimmer befürchten müssen, das Spiel mächtigerNachbarn, und der Ball des wechselnden Schick,salö zu werden. Vorzüglich im Preußischen wirdwohl Niemanden es gleichgültig seyn können, »bDec. rechn»!. Enc. I.XXXIV. Th. P er