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Manuskript.
scheu Bibliothek vorhanden. Dergleichen kostbargebundene Handschriften sind nun nicht alleinwegen ihres inneren Werthes rar, sondern auchdeswegen, weil man in KriegeSzeiren bey Berau«bllna der Kirchen vornahmlich solche kostbareDecken der Bücher entwendet hat.
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Eben so verhält sichs mit den alten Hand;schriften, welche in Gilberbleci) eingebunden,oder wenigstens auf der einen Seite damit be^legt sind. Von dieser Art ist der berühmteLo-äex grALnreus des Mösogotischen Bischofs lll-phila, welcher sich gegenwärtig in der Univer-sitäts-Bibliothek zu llpsal besindet. Er wurdeaus dem Bencdicnner Kloster Werden, in derGrafschaft Mark, zur Zeit des dreißigjährigenKrieges von den Schweden geraubt, vermuthlichwegen des kostbaren Bandes. Er kam zuerstnach Holland, wurde aber von dem GrafenMagnuS Gabriel de la Gardie für sechzigThaler gekauft, und nachdem ihn derselbe in dik-kc« Silbrrblech hatte einbinden lassen, nach Up-sal verschenkt. Er kann also auch wegen desBandes Lockex si-Aemeus heißen, wiewohl mattihm diesen Nahmen von den silbernen Buchsta-ben, womit er auf purpurfarbenem Pergamentgeschrieben ist, gegeben hat. *) Es mögen nochviele andere Handschriften so kostbar gebundengewesen seyn, aber sie sind um desto eher zerrisi
*) Ausführlicher findet man die Geschickte dieser berlib»i<ten Handschrift in toll. Lt) Ziii^s Xnaleccis VlftrUas
nis , ctil. I. li>! -„Aenreo sc UlerAlur,
in Xül. ?rikl. e<I. tcripioium So.
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-ot 177;. 4.