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sen, weil die Ksstbarkeit des Bandes gar leichtdiebische Hände lüstern gemacht hat. Bey derPlünderung per Heidelbergtschen Bibliothek sindauch viele Hand^chnkten aus ihrem Bande ge-schnitten worden, vm sie bester fortbringen zukönnen.
Die dritte Art des Bandes bestand aus ei-chenen Brecerchen. Je dtcker die Breteesind, desto älter pstegt der Band, zu seyn. DieseBrerer wurden gewöhnlich mit rothem Kalvlederüberzogen, und mit ledernen Riemen auf demSchnitte zugebunden. Zm zwölften und drey-zehnten Jahrhunderte fing man zuerst an, diehölzernen Taf ln mit Messing an den Ecken zubeschlagen, und CicuUuren von Messing daranzu befestigen. Diese lamellae oricllalcese findnicht aus der Acht zu taste», well fic o't duichdie darauf angcdrachren Figuren die Handschrif-ten selbst erläutern. In der RhedigerischrnBibliothek, welche setzt zuBreslau tu der Kircheder heil. Elisabeth befindlich ist, findet sich dtekostbare Handschrift des Froisardus, der denKrieg Eduards III. und Philipp Vl. ausdem Hause Valois, in der I'iilsoriä lui remzro-ri8 beschrieben hat. Sie macht vier Foliantenaus, und auf den Clausuren sind die D-denszei-chen des goldenen Vließes vorgestellt. Am Na-tivnario des Klosters Gandersheim sind ebensolche Clausuren mit Bildnissen, welche Haren-berg (in ^miezuitglt. 6gnckershernwnlstrub,)hat in Kupfer stechen lassen. Cr gibt sie fürBildnisse von Kaisern aus, eS ist aber glaubli-cher, daß sie Apostel vorstellen sollen. Es machtalso der Band eine Handschrift in mehr als ei-ner Absicht merkwürdig, besonders da die .wenig-sten ihre alten Bände behalten haben. Es ist
rechn»!. Enc-l.XXXlV.Tt). O. Übn-