Manuskript. 2kz
Menschen vom Bücherabschreiben. Weil sie nunmit der Cursiv-Schrift viel eher fertig werdentonnten, so gerierh man auf diese Erfindung.Die (.'oäices vncioles blieben also nur in denHanden großer Leute. Hier hörecen also dielükil-IiArsf)ln auf, und es fingen dagegen die
oder Ox^Arspbi, d. i. Geschnmdschrei-b:r an. Von beyden Arten hac Montfauconin seiner balget^raplaia ^raeas k.. I. eap 8- einRegister gemacht, worin dre berühmtesten zu findensind, denn die Schreiber pflegten am Ende derBücher ihre Nahmen zu setzen. DergleichenSchreiber waren nicht allein in Griechenland,sondern auch in Alexandrien, Eoristantitwpei, aufden Inseln des Archipelagus, vornahMlich aberin den Klöstern, und weil sie sich davon ernähr-ten, suchten sie sich auch die Arbeit zu erleich-tern. Als die griechischen Kaiser in Sicilien undCalabricn Gewalt bekamen und daselbst Klösterßn deren, fanden sich daselbst auch viele Mönche,wctlche.EodiceS abschrieben. Sie häuften aber dieAbbttdiakuren, welche sie zum Theil; se-ibst erfan-den, so sehr, daß man die Schrtfk nicht ohneMühe lesen konnte. Dies ist also der Ursprungder Abbreviaturen. Man verkürzte nicht nurdie Casus und überhaupt die Endsylben, sondernauch ganze Wörter und Partikeln. Auch hattendie RhetoreS und Grammatici ihre eigenen Ab-kürzungen, welche folglich schwer zu lesen sind.
Endlich ist nun noch von den Unterschei-dungszeichen in den griechischen Handschufces,wozu auch die Accente und Spiritus zu rechnensind, anzumerken, daß sie sich in den ältestenHandschriften vor dem achten Jahrhunderte nichtfinden. RichardSimvn hat die altestenHand-schriften dxS N. Test. genau untersuch , und
N 4 -war