Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
269
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Manuscript.

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stimmten. Dies geschahe auch bey der gothischenund longcbardischen Schrift, und bisweilen fin-det man auch bey dieser kleineren Schrift dop-pelte Linien, wie zu den Uncial Buchstaben erfor-dert wurden. Dergleichen Handschriften, worindie Linien gezogen sind, pfiegen schöner und rich-tiger, als'die andern zu seyn, und die Linienverrathen mehrcnthcils schon einen wohl unterwie-senen Schreiber.

Wir bemerken nun weiter die Interpunc-tion m den alten lateinischen Handschriften. Inden ältesten ist alles ohne einige Unterscheidungs-zeichen, auch oft ohne merkliche Zwischenräumeder einzelnen Wörter geschrieben, denn die bin,lerschcidungszeichen sind erst später von den Gram-matikern aufgebracht, lind noch später von denSchreibern angenommen worden. Man findet sieerst im siebenten und achten Jahrhunverle, undnur das Komma und den Punct. Es ist alsoein Kennzeichen des hohen Alterthums, wennman in einer Handschrift gar keine Abtheilungs-jeichen ant ifft. (^rillioüorus D l. eiiuinar. m-ltikucc. cap 12. berichtet, daß der heil. Hiero«nvuius die Jnterpunction vornähmlich aufge-bracht habe. So viel ist gewiß, daß Hierony-rm,s zur Erleichterung der Leser seine Bwelübcr-setzung durch Commaka und Cola verständlich ge-macht hat, ob aber seine Erfindung beybehaltenworden, und ob sie mit unsrer heutigen Inter-punktion übereinstimmend gewesen, ist ungewiß.Carl der Große hat zuerst Sorge getragen,b«ß die latemischen Handschriften mit Abchci«lungszcichen versehen würden. Er ließ durch denWarne fried die Homilien, welche vorgelesenwurden, nebst einigen Schriften August ins. ab-theilen, und durch den Alcuin das Buch,

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