Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Maraskni. MaraSqum.

kaum einen halben Schuh breit. Die Blumenwachsen wie bey der ersten Art, in einer Aehream Ende desStangelö. Sie haben nachNumphs ^Abbildung eine kelchförmige Gestalt, und sitzen !auf einem Fruchtknoten, aus welchem eine drey- ^eckige Kapsel wird, von der G>öße eines Tau-beneyes, die viele dreyeckiae Samen enthält. 'Die Wurzel die er Pflanze, sagt Rumph,ist gelber, als die von der Galanga (iVlaraiica jOalanna 1^. /^Pinia Lalano-a Willst, ^momurn I

(ralsn^a Toureno. — S. Galgnnt, Th. I Z, !

S. 6d8-), der sie übrigens gleich sieht, und jkommt im Geruch mit der Bangle-Wurzel über-eil!. Auch ist sie weicher als die von dem wilden iIngwer, oder und kann also auch i

nicht die rechte Galanga seyn. Die Malayer !nennen diese Wurzel Ivlal-roca oderAicr- l

lackischc Bangte. Sie wächst auch in Ambomaam Rande der Wälder und bey den Cajeput-Bäumen.

Die Wurzel dient als Gewürze an Spei-sen, und wird von den Einwohnern in ^imboinamitPinang gerauet, hat aber übrigens dieKräfttvon der rechten Galanga nicht, welche aus Chi-na zu uns kommt, und ein vortreffliches magen--,Haupt und herzstärkendes Mittel ist.

Maraskin, s. Marasquil,.

lVlarssmostes) s. Schwindsucht.

IVIgrg?;mu8, Abzehrung, Auszehrung. iVsarasmusteml>8, heißt insonderheit die Schwind - oderDürrsucht, welche sich bey alten lenken einzusin-den pflegt.

Marasquitt, auch Maraskm, eine Art Liqueur,s. im Art. pirsche, Th. gI. S- »Z2. und t!.iqueur, Th. 79, S. 569.