M<trcliLi8. Marchantie. 307
^larclrgis, ostindische baumwollene Zeuge, welchedie dänische asiatische Gesellschaft von Tranque-bar zum Handel bringt. Sie sind eine Elle unddrey Achtel, auch wohl fünfGechzetznrheile breit,und vier Ellen und dreu Viertel nach Koprnh.Maß lang. Noch eine zweyte Art hält siebe«Viertel in der Breite, und zehn Ellen in derlange.
Usrckgnci, fr. heißt Kaufmann, Krämer, Han-delsmann; auch Käufer, Aufkäufer. lVlgrcbanääe (>repin heißt in Frankreich ein kleiner Kra»Mec, der allerhand Werkzeuge und Waare» ver-kauft, welche von den Schustern uno Schuhflik-krrn gebraucht werden. IVlarciiarid eiu ?asius,ein Barer.Krämer, f. Barer, ?y, Z, S. 54z.
Mallchandiren, macfchaiidlren, von dem franz.!Vl>ircIian6er, iin gemeinen leben, besonders lNvorigen Zeiten, Handel treiben.
^larclianelile, heißt Handel, und Waare. lVlar-csianc.lil'L cle Zamancls, heißt bey oen Franzoseneine Waare, dre sehr Mode ist, oder die derguten Arbeit wegen vielen Beyfall findet.
Marchantie, eine Pflanzengatlung, die unter dieso genannten kcyprogamischen Gewächse, und zwarzu den lebermosen gehört. Die bis jetzt bekann-ten 10—rr Arten dieser Gattung wachsen ge-wöhnlich an feuchten und schattigen Orten, aufWiesen, Sümpfen, an Gräben und Quellen,oder an dumpfigen Mauern und Felsen, und sie"bestehen aus breiteren oder schmahleren blattähn-lichen, verschieben getheilten und unten bewur-zelten Körpern, von verschiedener Größe etwavon r — ; Zoll im Durchmesser, worauf sich dieBefruchtungsrheile befinden.
Die männliche gestielte oder ungestielteBlü-the hat eincBlilmendeckr, welche aus einem häu-
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