Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
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Zo8 Marcharrtie.

tiaen, offenen, ganzen oder gelappten bleibendenRand besteht, und einen warzigen Teller besitzt. -Die Blumenkrone fehlt. Die Staubbeutel sindfodenlos, birnförmig, einfächerig, der Blumen-decke einaefüqt, und öffnen sich mit einem Loche.Die weiblichen Blüthen sitzen auf derselben odereiner besondern Pflanze. Die gemeinschaftlicheBlumendecke ist groß, sternförmig, halbkugeligoder kegelförmig, und enthalt unterwärts die/, jBlüthen. Die besondere Blumendecke ist gefärbt, jhäutig, glockenförmig, und vier bis fünfzahnig. !Der kleinere fast kugelförmige, mit dem Staub-weg gekrönte Huth, springt an der Spitze infünf Lappen auseinander, von. denen einer denStaubweg enthalt. Der längliche Fruchtknotenist mit dem Huth umgeben, welchen derStaub-^ weg durchbohrt. Die einfächerige Samenkapsel'sitzt au einer kurzen Borste, und springt obenin 5 bis io zurückgerollte Zähne auf. Die run-den Samen sind mit vielen schneckenförmig ge-drehten elastischen Faden befestigt.

Da die bis jetzt bekannten Arten übrigensvon wenigem oder gar keinem bekannten ökono-mischen oder medicinischcn Nutzen sind:, so laste'ich mich nicht auf eine nähere Beschreibung der-selben ein. Ich merke nur an, daß Wille-met*) einsäe Erfahriiliaen über die Arzeneykräfte jdsr iVlarcbrmrig pol^morpba und conicg) wo-' ^von die erstere in Deutschland viel gemeiner als ,die andere ist, gemacht haben will. i

Die IVlsrcchrimia pvl^mor^bg ist im Akt. !Leber mov, Th. 67, S. 509. u. fl. beschrieben-Der Nahme Lcbermos kommt ihr aber nicht au«schließlich zu, sondern er begreift eigentlich rneh*

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