Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
320
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zro, Marderfülle.

land ist der Handel mit Marderfellen auch nichtunbeträchtlich, letzteres verkauit sie häufig andie Chinesee, und zwar nach Pallas Anaäbedas Stück für neunzig Kopeken bio drey Rubel,Sacke aus zusammengenäheten Marderk. hlen fürsieben Rubel, einen Schwanz für zwanzig-Korpeken, und Pelze der. Insulaner a»S Maroerfel-len für fünf und zwanzig bis vierzig Rubel. So-wohl bey cultivirten als auch bey. rohen Natio-nen werden diese Marderfelle natürlich und auchgefärbt zu Pelzen und zu Gebcämen verbraucht.Manche sind durch gelbe Flecken verdorben, wel-che die Kürschner Honigflecken nennen , und dieman dem zu starken Genusse des Honigs zu-schreibt, wozu man aber wohl nur durch dieAehnlichkcit in der Faibe verleitet worden ist.

Lebendig nützt der Baummarder dadurch,daß er kleine schädliche Thiere vertilgt. Vollstand.Handb. a. a. D. >

Von dem Fange des Marders mit dem ^Stangcnessen, s. im Art. Fuchs, ?h. i,z, S.z8z. und Fig. ylL daselbst.

Von dem Fange mit der Jlri'ßfalle, s. imArt: Ilckiß, Th. 29, S. 472. und Fig, 1654.und i6zz. daselbst. Uebngens sehe man auchden Art. Tellereisen.

Wie durch ausgestopfte Marderfell« die-Sper-linge von den Kornböden zu verscheuchen, s. un-ter Kornboden, Th. 44, S. 9 »8- u- st-Der Gebrauch der Marderfelle bev denKürschnern ist im Art. Kürschner, Th. 57. S.

,2. f. und S. 52. f. beschrieben.

Marderfalle, wird eben so gemacht, wie eme)btißfalle, weshalb ich hier auf den Act. Ilriß,

Th. 29, S.472. «. Fig. 1654 u. 1655 daselbst

ver-