Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Marder. zrz-

Baume z bis 4 Junge, die es wohl verbirgtund pflegt. Nach sechs Wochen spielen schondie Jungen auf den Bäumen, und haben soviel Possierliches, daß sie vsn den Jägern bis«weilen gezähmt werden. Sie werden ziemlichverträglich, sobald man sie nicht im Fressen undim Schlafe stöhrt, und spielen gern mit denHunden.

Man schießt sie, wenn man sie auf denBäumen gewahr wird, doch ungern, weil durchden Schuß das Fell beschädigt wird. Man fangtsie mit Schwanenhälsen und Tellcrfallrn, welchemit einem Stücke Fleisch belegt sind. In Si-birien weiß man sich auch so zu helfen: manfället den Baum, auf welchem ein Marder sitzt,und halt abgerichtete Hunde bereit, welche denherunterstürzenden Marver jagen.

Der Schaden, den er anrichtet, ist ausdem, was von seiner Nahrung gesagt ist, zu be-rechnen.

Sein Fleisch soll besser als das des Haus-marder« schmecken, ist aber nur für die, welchenichts Besseres haben, genießbar, zum Beyspielefür einige Nordamerikanische Völker. Sehr schätz-bar ist sein Fell, welches noch größer» Werthhat, als das des Hausmarders, weil die Haareglänzender, länger, feiner und weicher sind, undnicht so leicht ausfallen. Man seht es gleichnach dem Zobel. Der beste Theil des Felles istdas kastanienbraune Rückenstück. Da Nord«amerika vorzüglich reich an Baummardern ist, sobringen die Franzosen, und noch mehr die Eng-länder jährlich viele dergleichen Felle daher undtreiben damit Handel. In manchen Jahren ha-ben die Engländer daselbst über 40000 Stückgewonnen. In Schweden, ^Preußen und R>zß<