Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
353
JPEG-Download
 

Marge!. zsz

Dies ist der taubenfarbige Marge! des P l i-nius im I7ten B. seiner Naturgeschichte.

Sie ist die härteste und trockenste Erde die-ser Elaste. In ihrem jager hat sie eine blaueAschfar'oe,- mit welcher oft weiß und bisweilenroch abwechselt. Sie bat eine trockne rauhe.-Oberfläche, insgemein eine Steinharte, und blät-terige oder schuppige Textur. Der Spaten schnei-det sie nicht durch, sondern man muß sie mitPicken losarbeiten.

Wenn sie trocken ist, scheint ihre Texturrauh und dichte, ihre Oberfläche uneben. Siebesteht au« vielen dünnen lagen, die gerade übereinander gefügt sind. Sir ist sehr schwer undsteinhart. Sie fühlt sich rauh an, klebt nurgelinde an die Zunge, und befleckt die Händenicht. Sie zerfließt als eine Erde von dieserElaste nicht leicht genug in dem Munde, undläßt eine Menge kreidiger Theile zwischen den-/ Zahnen zurücke - Zm Master verursacht sie einsteifes zischendes'Geräusch und wenige Blasen.Einige Zelt darauf zerfällt sie in viele unordent-liche- kleine Flecken und endlich in Staub.

'Das Vergrößerungsglas zeigt, daß sie einsprödes lockeres Wesen von einer schuppigen'Tex-tur ist, daß sie einige schuppige Stücke Frauen-eis, und ein wenig ganz durchsichtigen hartenSand von bleicher Umbrafarbe hält. Sie krausetMit Scheidcwasser nicht auf.

Im Feuer erhalt sie eine dunkrlcotheFarbe.

' Man bricht sie in Krnt, in einigen Ge-genden von Staffordshire, Nsrdhamptsnshireund andern Orten. Man braucht sie zu ei»Nem Dünger, aber man muß sie lange liegenlasten, oder aus dcn Aeckcrn mit HammernSrc. rechn»!. Enc.uxx.xrv.ri,. Z zer»