354 Märgel.
zerschlagen, ehe sie verwittern und sich selbstvertheilen kann.
Pliniuö erwählt von dieser Märgclart diebesondere Eigenschaft, daß sie für pftügbare Ack-ker ein eben so guter Dünger ist, als für Wie-sen. Er hatte zuvor angemerkt, daß einige be-sondere Margclarten, entweder nur für diese,oder für jene brauchbar sind, aber von dieser Arcseht er hinzu, daß sie sür bevde gleich Vortheil-haft ist. Er sagt, daß sie in Gallien Egleco-pale heist. Ein Wort, wovon er ausdrücklichversichert, daß es aus dem Crltischen abstammet:„Die Gallier, sind seine Worte, nennen sie in„ihrer Sprache Eglecopale." Aber es hat nichtan Auslegern ge eh t, die das Wort von demGriechischen Peleia, „die blaue Taube/' ableite-ten. Hermolaus ist augenscheinlich dieser Mey-nung. Er bildet sich ein, daß die Celten diesenNahmen, der die Taubenfarbe anzeigt, ursprüng'lich aus dem Griechischen in ihre eigene Spracheübertragen hatten. Alle Nachrichten beweisen,daß das Wort dessen ungeachtet diese Erde be-deutet. Pliniuö seht eine kurze und sehr guteBeschreibung hinzu. Sie wird, sagt er, in gro-ßen Schollen, wie Steine aus den Steinbrü-chen, auö ihren G'ubcn gebracht, darauf ver-wittert sie auf die Wirkung der Sonne und desFrosts in kleine Stücke, die endlich in dünneflache Blätter zerfallen. „Sie wird in Schollen,„wie Steine aus den Steinbrüchen, aus ihrer„Grube gebracht; und d?e Sonne und Kalte„brennt sie in die zanesien Blätter " Sind sei-ne eigene Worte S. 54. Eben diese« trift beydieser Erde ein, wenn sie zerbricht.
2) Gel-