Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Märgel.

2) Gelbe Margelart.

Gelder, leicht zu zerreibender, sandiger Mar«gel.

Dies ist eine lockere und sehr brüchige Er-de. Sie hac eine hohe starke gelbe Farbe, undist aus lauter Rinden oder Blättern zusammengesetzt, von einer lockern bröckeligen Textur undbesondern Trockenheit. Das Grgbscheid zerschnei-det sie leicht, aber sie bricht nicht in ordentliche,sondern in lockere Theile, die insgemein breitund flach sind. Die Oberflache bleibt zwar eben,aber sie ist rauh. Getrocknet har sie eine starkeund ange> chme gelbe Farbe, einen lockern, leichtZu zerreibenden Zusammenhang, und eine be-trächtliche Schwere. Sie ist aus vielen dünnenRinden zusammengefügt, welche eben über ein-ander liegen, und sich leicht theilen und voneinander trennen lassen. Sie hat eine trockenedunkele Oberfläche, die überall mit kleinen fla-chen glänzenden Thei'chen bestreuet ist. Sie istrauh und staubig anzufühlen, klebt stark an dieZunge, bricht leicht zwischen den Fingern, undbefleckt die Hände sehr wenig. Sie zerfließt fürsteh in dem Munde, und läßt viele kreidigeTheile zwischen den Zähnen zurück. Zm Was-ser giebt sie'viele Blasen mit einem geringen zi-schenden Geräusche, und zerfallt unmittelbar ineinen feinen lockern Staub.

Unter dem Vergrößcrungsglase sieht fleschönaus. Sie ist aus einer Menge dünner Schup-pen, die eben über einander liegen, zusammengesetzt. Sie hat eine schwammichce Textur, vollZwischenräume, voll zarten glänzenden Sands,und eine Menge flacher kalkichler Theilchen, dieaußerordentlich dünne sind, und verschiedene Ge-stalten und Größen haben.

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