Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Märgel.

zufählcn. Man kann sie zwischen den Ungernin Staub reiben, und sie beflecket die Händenicht. Sie zeifließct in dem Munde für sich,und laßt viel sprödes Wesen zurück zwischen denZähnen. Im Wasser giebt sie viele Blasen,unv ein lautes zischendes Geräusch, sie schwilltin einen Klumpen auf, und bröckelt sich geschwindin einen lockern Staub.

Unter dem Vergrößerungsglas? erscheint sieals ein lockerer uujusammenhängcnder Körper,voll kleinen weihen S-mdes.

Mit Scheidcwasser brauset sie nicht auf'Im Feuer erhält sie eine hochrolhe Farbe, undeine uumerklich stärkere Härte.

Man sticket sie auf der Oberfläche der Er-de, ober wenigstens nicht lief, iu Pensylvo-riien, Virginien und andern Gegenden von Ame-rika. Johann Bartram und andere haben sienach England herüber geschieht.

<e) Steinharter rother Märgel.

Diese Erde ist. sehr fest, hart, trocken, undbey den Laickleuten in großem Werthe. In ih-ren lagen ist sie sehr fein blaßroth, und wech-sele bisweilen mir weiß, öfters mit blau oderAschfarbe ab. Die Oberstäche ist trocken >M^glatt. Ihre Härte ist beträchtlich. Es kostetMühe, sie mit dem Geabscheide zu zerschneiden,an einigen Stellen ist sie zu hart dazu, u>^man muß sie mit Picken loßarbeckcn. Getrock-net ist sie beynahe völlig stcinhart, glatt, ebenund regulär auf der Oberfläche, und sehr schwer-Sie klebr stark an die Zunge, ist schmierig n'"zufuhlen, zerbricht zwischen den Fingern r"s^'besteckt die Hände nicht. Sie zerstießt ruck)leicht in dem Munde, und läßt etwas wenigesSprödes zwischen den Zähnen zurück. Zm

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