Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
363
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Märgeldüngmig. Märgelschicfer. z^z

Keseils zu St. Petersburg. Recens. in z- l-,der Jen. Aiig. ku. Z. 1788. Col. zza,

Margeldungung, dieser 'Ausdruck wird oben,

G. Z30. getadelt, weil der Märgel eigentlich kei-ne dünaende Kraft hat, sondern nur dem Ackerzum bessern Auflösen des Dungs bchülfiich ist.

Märgelerde, '. oben, S. 324.

Marczelgraber, s. oben, S- 347-

Mär gelgrubc , s. oben, 348-

Margeikalk, der auö Margelcrde gebrannte Kalk.S.'unter Aalk, Th 32, S. 7Zv. und oben,

S. 340.

Mangeln, in der Landwirthschafr mit Marge!düngen. Im mittlern Lat. msrlure.. EurenAcker märgeln.

2. Margeln, ist nur in den, im gemeinen Leben ,üblichen Wörtern crbmärgeln und ausmärgelti,für völlig entkräften üblich. Der Ursprung die-ser Bedeutung ist oben, S. 336. angegeben.

Mätgclnuß, bedeutet in der Mineralogie mark«,sitische Kießkugeln, welche mir Sttinmark über-zo.'.cn sind. Marge! bedeutet hier so viel alsMark. S. auch oben, S. 324.

Margelsschrefer, ist theils der gemeine in Schie-fergestalc verhärtete Märgel, theils und insbe-sondere ber von den Mineralogen so genanntebituminöse Marge!schiefer. Diese Stclnartist mehr oder weniger mit Erdharz durchdrun-gen, meist graulich schwarz von Farbe, undurch-sichtig, schimmernd, schieferig, und häufig mitAbdrücken von Süßwasserfischen, auch wohl nutKräutcrabdrücken, die aber ganz von den aufdem Schieferthon verschieden sind, versehen; sel-ten enthalt er hingegen Seegeschöpfe der Vor-welt. Oft ist er stark kup^erhaltig, da' er dennKupferschiefer heißt, (Franz. sräoiL uuivreu-