Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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364 Mcn'gelstem. NargolL.

sie, Engt. silar^ eo^perore). Er bildet zmnTheil ansehnliche Fivtze, die einen wichtigen Ge-genstand des Bergbaues ausmachen. S. tmArt.Rupfen, Th. §5, S. 5Z7. 575. biZ- Anm.

65. S. 6zo. 664. und 71z.

Märgelstem, s. oben, S. 524.

Margelruff, s. oben, S. Z24.

LRargenröschen, s. Matten Röschen.

Nlarggrafenpulver, s. LRarkgrafenpulver. !

^Rargrnalieu, heißen bey den Buchdruckern diekurzen Zeilen, die zuweilen am Rande der Bü-cher zur Bezeichnung des Inhalts vorkommen;überhaupt aber auch alle Anmerkungen, die amRande geschrieben werden, Raiidarunckkungen,Randglossen.

Margtnecrcn, sind gewisse Stangen am Schämcldes Tuchmachersiuhles.

lVl-n-Ao, s. Rand.

IVIargockes, bedeutet bey einigen Mineralogen, alsVogel und Wallerius, den Marge!, in sofern er steinartig ist, und sie unterscheiden meh-rere Abarten, wie auch in dem Artikel Marge!verschiedene Varietäten des Margelstcins ange-führt sind.

Nargola oder lVIal-Aoi!^, unter diesen Nahmenführet Barchwrh in der ostindischen Relsebc-schreibung S. 168 ein Kraut an, welches dickerschmeckt, und statt des Hopfens gebraucht wird.

Es soll auf dem Acker, wie bey uns die Quecken,wachsen, und eine Frucht tragen, welche denJudenkirschen ähnlich ist. Daö Kraut alleinwird zum Bierbrauen gebraucht, kommt die Fruchtdazu, so erhalt das Bier eine stark berauschendeKraft. Bep dem Mangel an genauerer >

schreibung läßt es sich nicht bestimmen, ob diesePflanze etwa unter einem andern Nahmen be-kannt ist. ^ >