Marionetten'.Spiel. 447
Staaser» ist es durch ein Circulare von» gtcnJuni, 1794 *) allen Kammern ausgegeben, dienicht concessionirien Kunst - und Marionetten-Spieler wegzuschaffen, und es fehlt auch ander-wärts an aknlichcn Verordnungen nicht.
Die Gründung der Marionetten ist uralt,wie es der Herr Hofrath Beckmann in seinenBeytragen zur Geschichte der Erfindungen, IV.B. I. St. S. 96 u. flg., »voraus ich hier eini-ge Zeilen entlehne, gezeigt hat. Die Griechenhalten sie schon, und von ihnen kamen sie zuden Römern. Sie hießen I^eurolpgsrg, undwurden vornahmlich in den Schauspielen ge-braucht. Aristoteles erwähnt solcher, welche Kopf,Augen, Hände- und mehr Gliedmaßen natürlichbewegten. "") Eben so deutlich sind die Erwäh-nungen des Galen'ö*"), des ^enophonsf),des Antoniusff), des H s ra z fff), des Ge l-lius und anderer. Dahin gehören auch die plial-li, welche bey den Festen des Osiris und desBacchus herum getragen wurden, woran sedochnur das Glied, was eigentlich gemeint war, undoft fast die Größe der ganzen Puppe hatte, mitFaden angezogen winkte, schsch)
Man sehe übrigens auch
Literatur und Völkerkunde. II. S. 8'4-Flögei's Geschichte dcö Groteske-komischen. (Imganze» Buche zerstreut.9
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S. Edicten-S'ammtuns, >7-4. No- L;>
Da niunlto. Vop. ü>
vs «lu p»nium. Am Ende des dritten Buchs.
tt- vs 1s jpto. II, 2. III, VI. r6. VII. XII, IA.Lsr. r, 7, 8»-UarsU. II, 48, p. 127.