Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
451
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i. Mark. 45 r

Verletzungen kleiner Nerven sind oft schmerz-hafter, als selbst des Rückenmarks.

S. Tt>. Sdmmkring vo-n Baue des menschli-chen Körpers, v. Th Frankfurt a M. beyDar-renlrapp und Wenncr, 1791. 8. S. 56 u. 96.

b) In dem Holze und an den Gewachsenist es der innere werche lockere Theil in der Mittedes Holzes, und der Stängel, welcher aus lau-ter kleinen Bläschen bestehet, und von dem Hol-ze und Wesen der Stängel umgeben wird. Erist, wie das Fleisch, aus Zelieugewebe zusam-mengesetzt, unterscheidet sich aber gemeiniglichdvi, dem gewöhnlichen Zellengewebe durch einblendendes Weiß, durch freyere, kleinere und ge-drängtere Zellen, woher sein schwammartiges We-st» kommt.

Linnü hielt das Mark aller Gewächse säeden eigentlichen Sitz des Lebens, und glaubte,daß bloß durch dasselbe alles gebildet würde;ober neuere Untersuchungen und Erfahrungen be-stätigen das Gegentheil. Sein einziger Nutzeni>n Stängel und in andern Theilen ist, die inseine Zellen abgesetzte Feuchtigkeit durch RuheUnd Wärme in den eigentlichen PflanzensaftUmzuwandeln und den jungen Stamm bey ein-Tender Dürre mit Säften zum fernern Wachs«thuiye versehen zu können. Es erhält die umher-gelegenen Theile weich, hat aber nach allen Be«Pachtungen weiter keinen Einfluß auf die Ve-rtanen. Man hat Sträucher und Bäume die-sts Theils beraubt und dennoch gesehen, daß sie6ur gewachsen sind. Wie oft findet man nicht,^8 bey alten Bäumen, j. B. Weiden, Ei«men rc. der Mittelpunkt ganz ausgehöhlt ist, unddennoch wachsen sie, ohne krank zu seyn, fort,

bringen, wie andere, Blätter, Blüthen undF f 2 Saa-