4Z» Mark.
Saamen hervor. Selbst Sträuiher, welche einestarke Markröhre haben, die sich nie verliert,wie der Hollunder, wachsen, wenn sie ihnen ^fehlt, sehr gut fort. Verletzt man aber de»!Bast rund um den Stamm, so werden diePflai"zen, wenn ihr Mark auch noch so gesund ist,!nicht weiter wachsen können. !
Noch einen stärkeren Beweis, daß dnSMark bloß zur Aufbewahrung der Feuchtigkeitendiene, um bey einer eintretenden Dürre diePflanzen zu ernähren, geben die Wasserpsiairzen; diese haben fast alle keine Markröhre.können sie auch füglich entbehren, weil ihr Standeorl sie den Mangel an Feuchtigkeit nie empsi^den läßt. ^
Borkhausen's botanisches Wörterbuch, H.Gießen, 1797. 8- S. 5-6.
Sickler's teutscher Obftgärtner. Uten Bandes l§St. Weimar, 1794. 8- k!o. §. S. z—7.
S. auch den Art. t-iZaum. Ly. 78, S. 697.
Die eigentlichen Wurzeln der Pflanzen h<"jden kein Mark, wie eS Medikus aus Vergießchung mehrerer Pflanzenarten gefunden hat. Dit'!jenigen Wurzeln, welche Mark enthaltet, si"^>eigentlich keine Wurzeln, sondern Ansänge des'Stammes selbst, und diese zeichnen sich durch!ihre senkrechte Richtung aus, indeß die wahresWurzeln seitwärts gehen. i
c) Auch an manchen Früchten, z. B. ^ iden Citronen, Pomeranzen, Weintrauben :c. >
pflegt man den innern saftigen oder fleischige",Theil, welcher sonst auch das Fleisch heißt, va" !Mark zu nennen, im Gegensatze der härtet" -Schale oder Hülse.
6) Zn dem Worte Greminark bedeutet esso diel als das verwandte Marge!.
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