Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
483
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Markscheiden. Markschekdekunst. 48z

dennoch standhafte Zeichen oder Oertungen ge-wacht werden. Gemeituglich bestehen diese ineinem -s-, welches in das feste bestem ringe«hauen wird.

scheiden, das, die unterirdische Geo-metrie, tat. Oeomeiria iubrerranea, im '<erg-haue, die Bestimmung der Gränzen einer Zechesowohl über als unter der Erde, und in weite-rer Bedeutung die Abm.ssung und Bestimmungder Gnrbengebäude unter der Eroe.^arkscheidekunft, oder die auf den Bergbauangewendete Meßkunsc, ist die Kunst, weichedas Markscheiden lehrt. Sie besteht über-haupt darin, daß man die Größe und tage allerTheile, die zu dem Bergbau gehören, als da sinddie unterirrdischc» Ücffnungen, Gange und Klüf-te, zweckmaß.g bestimme und auf einer Karlekennbar mache. Dazu gelangt man durch ge-wisse yraftische Untersuchungen, die in und au-ßer der Grube angestellt, und das Verziehen8e»annr werden. Aus diesen Untersuchungen er-geben sich Berechnungen und nach selbigen zu^fertigende Nisse, aus welchen der ganze Berg-hau übersehen, beurtheilet, und alles angegebenwerden kann, was zu seinem Vortheile gerei-chet. —-

Zur Erlernung der Markscheidckunst ist eshör allen Dingen nöthig, sich mit der sonst un-gewöhnlichen Sprache der Markscheider und mitherichiedenen vorläufigen Bestimmungen und Er-klärungen bekannt zu machen. So nennen tueMarkscheider die Hypolhenuse eines aufrechtste-^nden rcchtwinklichien Dreyecks die Donlege,^>ne Höhe die Geigerceufe der Dontege, und

Grunslinie ihre Sohle, obwohl der Berg-mann auch jenes, worauf er tritt, wenn cS

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