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Markscheidekunst.
rekttffjirten Kompaß gewiesen werden. Es istwahr, daß man auch durch sie die relative tageder abgezogenen Linien richtig angeben könne,weil, wenn die Abweichung des Magnets j. B-15° beträgt, die Stunden aller Liinm um lStunde zu groß gefunden werden, wodurch derWinkel, den sie einschließen, mehr verfälsch twird. Wenn man also ferner auf der Kaccezuerst die 24ste Bergstunde, und dann die wahreunter dem Abweichungswinkel zur Zeit des Ver-ziehens aufträgt, kann man auf selbigen raswahre Streichen einer jeden aufgetragenen Linieauch mit unrektifizirtem Kompaß erfahren. In-dessen, da man die Abweichung der Nadel zurZeit des Verziehens' doch wissen muß, so istnicht einzusehen, warum man lieber nach -de»,idealen, und mit der Zeit veränderlichen Berg-stunden, als nach den wahren unveränderlichendas Streichen angebe.
Endlich ist der Fall und Vrrslächungs-wrnkcl der Gänge lind Klüfte zu erklären. Die-sen letztem pflegen die L)lurk,chcider mit demHlä-chemvinkel zu vermischen, den des Ganges dorr-leg:ge Fläche DLk'H ^94 mit der söhli-ges, chlXli_i macht, und'der allem chl vem gerad-llnichten proportiouirt ist, welch-n zwey zuMDurchschnitt serrkrechte 'Linien -L.L und 8Leinschließen. Alleiw/'UM so viel größer der F!ä-chenwitikel ist',' desto kleiner ist des Gan-ges Verflachen; wohl aber je größer ist,desto größer ist sei» Fällen: folglich Mißt derFlächenwinkel chäLL das Fallen desGänges, seinKomplement aber, öder jener Winkel, weleyendie seigere Linie PL mit mackt, miß seinVorstächen, weil . je'großer der Winkel kLä>ist, desto größer ist sein Verflachen, und wen»