Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
524
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5-4 Markscheidekunst.

gen die Weltgeaenden, wenn die Nokblinie uschgegenwärtiger Abweichung aufgetragen wird.Denn es sey in der Oi». 4902 die wahrtNocdliine, die 24ste Bcrgstunde zur Zeit desVerziehens, und H^O sey gegen die zte Berg-stunde abgenommen worden. Wenn nun derWinkel LHO 45 Grade, oder z Stunden ein*schließt, so hat gegen die richtige tagt. >Ferner stelle HU die gegenwärtige rgste Berg- ^stunde vor. Wird nun die in der Grube abgt-zogene tinie gegen die zre Bergstunde aufgelltgen, so wird sie mehr links, z. B. auf fat-len, und der Winkel LHsi', den sie mit der jwahren Nordlmie macht, wird um ?HO, oderzu klein seyn. ,

Zweytens sehe man, daß vor einigen Jah-ren der ganze Bergbau verzogen, und auch einTheil desselben verzeichnet worden sey, gegenwßk-t'g aber der andere Theil zugeleget werden solle,die Abweichung des Magnetö>sich in der Zeitaber verändert habe. Zn diesem Halle wird der ?zweyte Theil mit dem ersten vollkommen zusam-men treffen, wenn man die Karle nach der dar- ^auf schon verzeichneten r-zsten Kerastunde orien- !tiret, und die Züge des zweyten Theiles nach.den abgenommenen. Bergstunden zuleget: ebendarum, weil sie mit jener, und folglich auch mit >den schon aufgetragenen Zügen die nämlichenWinkel einschließen, welche sie eingeschlossen hättten, wenn schon, vor Zeilen der ganze Bergbauwäre zugeleget, worden. Um aber die wahrenStunden anzugeben, müßte man die wahre Nord- ^linie nach ehemahliger Abweichung auftragen,wie schon im ersten Falle erwiesen worden. !

Drittens setze man, daß vor einigen Jah-ren ein Theil des Bergbaues nach den Bergstun-

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