Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Markscheidekunst.'

den verzogen, und verzeichnet worden sey, gegen-wärtig aber der zweyte Theil verzogen, und zu-geleget werden solle, die Abweichung des Mag-nets habe sich indessen aber verändert. In die-sem Falle wird der zweyte Theil mit dem erstennicht zusammen passen, weil, wenn die Abwei-chung z. B. zugenommen hat, die Bergstundcndes zweyten Theiles größer sind, als sie vor Zei-ten waren; folalich machen die Sohlen des zwey-ten Theiles mit den Sohlen des ersten einenStößern Winkel, als sie in der That einschlie-ßen. Demnach wäre das Streichen einer schonaufgetragenen Sohle des ersten Theiles wieveraufzunehmen, um dadurch eine neue Nordlinicziehen zu können. Daraus erhellet, daß es bes-ser sey, nach den wahren Stunden zu verzie-hen, da die Bergstunocn keinen Vortheil brin-gen, wohl aber Schwierigkeiten verursachenkönnen.

Nacy dem Sohlenn'ß wird der Geiger-riß auf folgende Art verfertiget. Man ziehe zurrechten Seite des SohlenrisseS eine zur Längeder Karte parallele Linie. Ihre Entfernung vomrechtseitigen Rande muß mindestens so groß seyn,als die größte positive Seigerteufe in der Ko-lonne L ist. Diese Linie stellet die horizontalelinie, oder den Durchschnitt der zwey perspekti-vischen Plane, die Flache aber, die zwischen ihr,Und dem rechtseitigen Rande der Karte liegt, denfeigern Plan vor, den man sich über der hori-zontalen Linie senkrecht zum söhligen Plan er-achtet vorstellen muß. Nun ziehe man von al-len söhligen Punkten zur horizontalen Linie senk-rechte blinde Linien, auf weiche die Seigerteu-fen der Punkte aus der Kolonne L rechts oder"nks, nachdem sie positiv, oder.negativ sind,