Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
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5ZS Mattscheidekunst.

nicht unmittelbar vcm Verziehen abhängen, bloßdurch Rechnung aufzulösen, verspricht: so wartdie Markscheidekunst auf den höchsten Grad dekVollkommenheit gebracht. Allein, da die Mafnernadel so vielen Veränderungen selbst zurdes Verziehens, ohne bemerkt zu werden, oftauch wegen zufälliger Ursachen, z. B. sehr ölenirischer Luft, unterworfen ist, so fällt die U»S^wißheit, durch den Kompaß die Stunden detMarkscheidcrlinien zu bestimmen, von selbst am/besonders wenn das Gebirge sehr eisenschüssig iß'Für diesen lehren Fall brauchen die Mast'scheidex die so genannte Eiseirscherbe, die cif>ein z6o Grade eingetheilte, und mittelst einer!"ihrem Mittelpunkt sich befindenden Nuß bewt^lichc Scherbe ist. Um eben diesen Mictelpuslskönnen zwey Lim'ale beweget werden, die n>"Haken versehen sind, an welche Schnüre aag^macht sind, die man beym vorgehenden,folgenden Punkte anspannet, und darauf ds"Gradbogen henket. Daraus erhellet, daß dieftüWerzeug einen festen Stand haben müsse, u>^folglich, daß es nicht auf einem dreysüßigenliv ruhen, sondern in der Mitte einen Zapft"haben müsse, der in einem hohlen an der Ptdzimmcrung oder einem Bock eingeschraubten lsl"linder eingesehet, und mittelst einer Schratbefestiget wird. Da aber ein jedes linial sillseiner Schnur eine gerade Linie ausmachen, fols/lich die Scheibe eine schiefe Lage bekommen muß/so giebt sie auch nur den donlcgigen Win^oder jenen an, welchen die Schnüre unterbeym Mittelpunkt der Scherbe machen. Er m""also durch Rechnung auf den söhligen redujüs.werden. In ver Fig. 4905. stellen ^ ,die Schnüre, und den donlcgigen