Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
537
JPEG-Download
 

53 ?

Markscheidekunst.

mit dem söhligen Plan bis zu der horizon-talen Linie II- des Kreutzrisseö, und ziehe durchund den feigern Erbrechungöpunkt 25 einegerade Linie il: so wird eben diele der Entwurfdes Ganges auf dem feigern Plan, und derWinkel !Kl. seinem Fallwinkcl, sein Komple-ment aber dem V rflachungswinkel gleichseyn. Aus dieser Verzeichnung kann man auchanschaulich erkennen, welche Punkte des Grubcn-gebäudcs sich im Liegenden oder Hangenden desGanges befinden. Es ist noch anzumerken, daßder Kceuhriß nur in Rücksicht des Ganges,nicht aber der übrigen Punkte ein Profil hei-ßen könne, weil ein Profil nur jene Punkte,oder Linien vorstellt, die sich wirklich auf seinerFläche befinden.

Es wäre noch übrig zu zeigen, durch wel-che Zeichen einige irreguläre Erscheinungen inder Grube, z. B. ein Nest, oder Puhenwcrk,wie auch gewisse Vorrichtungen, oder Kunstwer-ke auf den Rissen, kennbar gemacht werden.Diese aber kann ein Anfänger aus verschiedenenRissen, die er zu Gesichte bekommt, leicht er-lernen. S. auch Markscheiderzerchen.

Von niarkscheiderischcn Werkzeugen.

Grubenkompaß, Gradbogen, Schnur, lundzehntheilig eingetheilte Klafter sind die tWcrk--jeuge, mit welchen man gemeiniglich verzicht,wie oben, S.zoi.f. gezeiget worden ist, und hei-ßen das sächsische Gchmzeug. Wenn sieeben die Genauigkeit versprachen, die Giulia«ni's Methode, durch Koordinaten iden Sohlen«riß zu verfertigen, und die auf sselbige gegrün-dete Art, alle markscheiderische Aufgaben, die

Uz < nicht