548 Markscheidekunst.
Zapfen, Fit!- 4906., die am leichtesten an ihtt>»Orte zurückbleiben können. ^
Im vorstehenden wurde gesagt, daß ^
Gradbogen nur das scheinbare Steigen oder ^
Icn einer Markscheiderlinie angebe. Denn wch" ^man Fig. 4907. und 4928- die Linie 6K st'klig setzet, so ist der Winkel des GradbogensI6k H KOK, folglich weil mit OK parn^ ^lel ist, jenem gleich, welchen die Visirlim? ^ ^
mit der ebenfalls söhligen 1 r macht. Allein d>^ ^
wahre Markscheiderlinie ist nicht 1 §, solidesOZ, die vom Mittelpunkt des Gradbogens 'Mittelpunkt der Zielscheibe reichet, indem ni^ rder Punkt D, sondern 6 des LaraAeoIabü in ^ -
kommt. Nun ist offenbar, daß der Winw ^
^Ok, welcher das Steigen oder Fallen vonangiebk, allemahl größer sey, als LOK, et>ek ^Itlk, und zwar um den Winkel ^6L ove?IgO, der einige Minuten betragen kann. MsÜfindet ihn durch folgende Proportion: 0^:1^ ^
m k.-lin 1 > 6 , wo OA die tauge der Mack .scheidcrlinie, deren Ausmessung im folgendes ^vorkommt, aber die Entfernung der 2 E ,des Dubus vom Durchmesser des Gradboge^bedeutet, welche vom Künstler, der dieses We^zeug verfertiget hat, angegeben, und auf dckbergmännischen Maßstab reduziret werden mup'weil sich auch das erste Glied der vorigen Pc^Portion darauf bezieht, z. B. es sey mKlafter nach dem Bergmaß, und K6 m 7,9^
Zcll nach dem Civilmaß: folglich weil 72 (5iv^zoll lvo beramännische geben, so ist KOiH llZoll, oder HiO,n Kl. nach bermannischem M'!!'
.. ist vermöge angeführter Proportion lo^'K06 H IoA k -l- Inw D O— Ino- 6A
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