Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
597
JPEG-Download
 

597

jaus

U<--"

icdcl'

liche"

>3^'

en^''

jhtk

;s!^

ka-i"

hrc"-

K-k

All

'S

ei"tlogck

B-'

pc>^ak>'

stcl'-so"

es^

iMipe^

z"'"

,öst'

cheSSet"

Marktschreyel'.

versprechen, so war doch die Sirtenverderbnißdamit leider hinlänglich bescheiniget. — DieserVorgang müsse zum Nachdenken erwecken, alle,denen die Sorge fürs gemeine Beste, und alsoauch insonderheit für die Sittenverbesserung derNiedern Stande, anvertrauet ist! denn wenndiese still sitzen und die Hände in den Schoßlegen (oder um einer geringen Vermehrung derEinnahme willen dem Unwesen freyes Spiellassen) wollen, so bleiben alle sonstig« gute Vor-schläge nichts als pia öessäeria."

Eine andere Art der groben Charlatane,stuh die ct^uacksalber, die zwar nicht mir Bu-den auf den Märkten herum ziehen, aber zuHause ihr Wesen desto stärker treiben. Sie ent-stehen aus allen Gattungen von Menschen, wieSqchsovon löwenhciin *) ein ganz Registeranführt, da er sagt: Jetzt ist es nicht allein da-hin gekommen, daß sich in das Hciligrhum derArzeney-Wissenschaft allerhand Menschen mitUngewaschenen Händen wagen, ja sogar einschlei-chen als: Hehlkrämer, großmantcliche Taschenspieler, betrügerische Zahnbrechcr, Eisenschlucker,läusefalber, Schatte,ispieler, Schwarzkünstler,Bcutelschneider, windige Urinbeseher, Stein-schneider, Geistliche, Bäcker, Oescnkehrer, Lei-neweber, Müller, Bauern, Schuster, Hirten,Scharfrichter, Schäfer, alte Soldaten und an-dere Windbeutel, und Vielsprecher, welche amMeisten der Urinhandel unterstützt, wobey sieaber freylich nicht selten Versuche zum Tode derMenschen machen.

Pp Z Unter

In Ickoi. ot>l»v»r- XXVtl, II- ptrtur. Lur.

S> 4«.