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merken, daß der wollene und seidene Theil derKette jedes besonders geschoren wird, und beydem Empassiren in die Kämme vereiniget manbeyde Theile mit einander. Der Einschuß ist je-derzeit zwevschünge Schafwolle. Gewöhnlich istdieser Zeug einfärbig glatt, doch webt man ihnauch gestreift, welches der schlechteste Markn ist,ja zuweilen wird er auch nach Art der Aufar-beit facionirt gewebt. Der glatte und gestreiftewird mit 4 Kämmen wie ein Tastet verfertiget.
Sprengers Handwerke und Künste, fortgesetztvon O- L. Hartwig XIV Sammt. Berlin, 17768 . S. 647 — 64Y. .
Jacodson's Schauplatz der Zeugmanufacturenin Deutschland llt V. Berlin, 177;. 8. S. r>-4bis 227.
z. Marly, Marke, ist im Pußwaarenhandel eindurchsichtiges, gitterförm'iges Gewebe oder Ge-stricke, welches von Zwirn, Seide, Wolle undSeide zusammen, oder auch von Nrsselgarn, oderBaumwolle und Seide Verse-tiger, und besondersvon Frauenzimmern zum Kopfputz, zum Aus-nahen verschiedener Sachen:ck gebraucht wird,und zu den Gazen gehört. S- im Art. Gaze,Th. r6, S. 428. f.
Marly ist auch ein schmahles Gewebe, wo,mit sich ehedem die Nähterinnen beschäftigten,ehe man den Marly auf dem Webeestuhl mach-te. Da er aus freyer Hand genährt wurde, sowar er freylich auch theurer als der jetzt geweb-te. Man machte zwar auch breite Stücke zuSchürzen, Tüchern und dergleichen, aber diesesgeschahe doch nur festen. Man machte am meh-restcn nur schmale Striche zu Hauben und Kopf-zeugen, und sehr schön. So breit als der Streifwerden sollte, wurde ein Streif blau Znckerpa-Pier zugeschnitten, der von mehreren zusammen-
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