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drey zusammen befestiget wurden. Von diesembefestigten Punkt wurde der Faden zu dem fol- -gcnden auf die nähmliche Art geleitet, die Be-festigung geschahe durch eine UmschlingunL derDese. Jede Raute ist dadurch durchschnitten,und das ganze Gewebe erhält nicht allein Dauer-haftigkeit, sondern auch ein schönes netzförmigesAnsehen, und die Rauten bilden von den durch-schneidenden ein Kreutz. An den Kanten wer-den die Ocsen eine an die andere gut befestiget,Und dadurch eine dauerhafte Kante gemacht.
Manchmahl wurden ldiese genährten Strei-fen mit eingenäheten Blumen verzieret; alödemiwurden solche auf einen schmähten Streifen weißPapier, mit lallen ihren Umrissen und mit star-ken Rissen mit Tinte gezeichnet. Das Papierwußte nur so breit seyn, daß es bequem suntecdie genährte Spitze an einem Ende untergesto-chen werden konnte; alsdenn wurde solche Zeich-nung mit starkem Zwirn mit der Nähnadel ein-genähet, indem man den Faden auf der Spitze,vermöge der darunter gelegten Zeichnung leitete,und an den Stellen, wo es nöthig war, undsich das Gewebe mit seinen Fäden durchschnitt,verschlungen.
Es sey nun, daß ein ftlches genährtes Ge-webe mit oder ohne Blumen gemacht ist, so wird«s, wenn es fertig ist, von dem Papier herun-ter gebracht. Man reißt also die schmale Kantedes vorstehenden Papiers weg, und befreyet aufsolche Art das ganze Gewebe. Die Öesen derKanten sind an einander gut verschlungen, folg-lich fest genug, daß, wenn das Papier weg-Leriffen ist, solche genug Haltbarkeit haben.
Jac'obsson's technologisches Wörterbuch Ul Th.
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