Marmelade. 6zz
Feuer, bis man sieht, daß es anfangen will zurochen. Alodatin richtet man die Marmelade an,trägt fle auf, oder trocknet sie, um einen Teigdaraus zu machen.
Verschiedene Arten der Marinelade sindschon in den vorhergehenden Theilen der Ency-klopädie, bey den Früchten, wovon sie gemachtwerden, beschrieben, wie aus den Nachwcisün-gen am Ende dieses Artikels zu sehen ist. Damehrere'andere aber auSgrlassew sind, so will ichselbige hier nackhohlcn, unr, zugleich auch die Be-reitung der übrigen beschreiben.
Aprüosctt: Murmelnde, und zwar vongelben Früchten. Mail nimmt hierzu recht reiseAprikosen, kocht sie im Zucker ä perle, unoschäumt sie wohl ab. Hernach thut man sie vomFeuer, und läßt sie kalt werden, um sie zumandern Mahl aufs Feuer zu sehen. Wenn diesesgeschehen ist, so nimmt man die Aprikosen, wor-aus man aber die Steine vorher genommen bar,und läßt selbige kochen. Sie werden sodannheraus gelegt, und man laßt sie hernach trock-nen, bis sie gar keine Feuchtigkeit mehr in sichhaben. Alsdenn laßt man den Zucker ä Saliasieden.
Das erstemahl, da man die Aprikosen ko-chen laßt, muß man ein halb Pfund Zucker zudritketzalb Pfund 'Aprikosen haben. Das andereMchl anderthalb Pfund Zucker zu drittctzawPfund Aprikosen; und wenn alles wohl mit ein-ander vermischt ist, so macht man die Marine-lade/wie vorhin schon gesagt worden ich feeug.
Wenn man diese Marmelade in Topfen an-gerichtet hat, so muß man sie allemahl mit Z»k-kec bestreuen, denn dadurch erhält sie sich langeZeit. Nur aber die Marmeladen von grünen
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