Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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6z 8 Marmelade.

dick sieden« und verwahrt sie alsdann m Schachkein.

Man kann diese Marmelade auch ganz rvl'die Pflaumen - Marmelade verfertigen; nur nn>kman die besten schwarzen Kirschen dazu nehmetund sie ja nicht lange kochen lassen. Wennalsdann den Saft davon abgießt, und damit rverfährt, wie mir den Pflaumen, so wird ^Marmelade gut.

Hagebutten - Marmelade. Man koEreife und sauber gereinigte Hagebutten wei^und schlägt sie alsdann durch ein Haarsieb.denselben rührt man sieben Loch, nach undlöffelweise in ein halbes Pfund geläutertenstark gesonnen aber etwas verschlagenen Zuck^'Dann seht man es aufs Feuer, und focht es "lange, bis es steht; gießt cS in beliebige Fernstvon Papier, und läßt sie in einer gelinden Ä)'^me stehen, bis sie trocken ist. ,

Marmelade von Bcrbecis-Beeren,beeren, Himbeeren und andern kleinen Früchte^wird so gemacht wie Iohaimisbeer-Mar^lade, wozu hier eine Anweisug folgt. Diehannisbeeren werden vorher rein.gelesen,ausgepreßt, und der Saft davon gekocht, bis ^feine gehörige Dicke erhält. Dann thutso viel Zucker daran, als man Saft hat, uslaßt denselben wieder zur gehörigen Dicke eiiff^den, und verfährt übrigens damit, wie es ^den Marmeladen gewöhnlich ist. Diese wird ab^nicht zu den Schachtel» Marmeladen gebraucht-Marmelade, (Apfel-) s. im Art. l^alus, E8z, S. 462.

— (Apricofen-) s. oben, S. 6zZ- !

— - (Birm-) s. im Art. Birnbaum/

Th. Z,S. 4Il.

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