Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
647
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Marmor. 647

6 e marmsribus ünriczuis geschrieben, davon wir«ine deutsche Ueberschung in den mineralogischenBelustigungen, ?h V S 202. erhalten haben.Die italiänischen Mavmorarkeii, sonderlich dieantiken, hat Herr Pros. Herber *) g»k be-schrieben, davon hier das Wesentliche im Aus-zuge folgt:

ksro »nrico ist überaus schön und milch-weiß, im Bruche crnstallinisch oder scburpichr,ober dennoch sehr dicht. Der weiße MarmorKon Earrara kommt ihm sehr nahe, nur daßsolcher nicht so dicht ist, größere Schuppen hrt,lind sich also nicht so glatt und eben poliren läßt,als der Griechische von der Insel Parvs. Vondiesem sind die meisten antiken Sraeüen in Ita-lien und Brustbilder (Lutte) im Capilolio ge-macht.

lVl. §rgrusrio ist cberfalls ein antiker wei-ßer Marmor, dem si)nrlf<chen völlig gleich undvielleicht eben derselbige, nur daß er nicht milch-farbig, opayue, sondern ha!bdurch"chkig ist, sogarin dicken Stücken, wie denn in Venedig undandern Städten der Lombarden Säulen an Al-tären sind, durch die das Licht einer angezünde-ten Kerze scheinet.

!VÜ. Lglomkino ist weiß dichtkörnig undnicht schupptch oder crystalllmsch, er wird beyAltären angewendet.

tVl. Opolino ist weißer griechischer Marmormit grünlichen glänzenden Glimmerstreifen durch-zogen, die bisweilen mit einer Thonerde ver-bunden sind, und also eine Are girmmericken

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I« seinen Briefen aus Wälschlend S- -eo ei« iusMdavor ist in -ei, Berlinische» HMimluiigen, Ah. v:,

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