Marmor. 68 r
daß man den Stein zwijchen den Fingern z-rrei-den kann.
lVlarmor frustulig lapicZis calcarei con-crerum all er. Lreccia marmorea Wall.8gxum perrolum, krulkulis calcareis crecaceaam c^lcarea rerrs conAlurinaris >Vall. 8a-xum conttrms kra^menns ispicjis cslcarei,calce con^luringris Orom frauz. llreecia,Lrecde, von Kalkstein zusammengekütteter Mar-mor, Breccra, ist eine Kalksteinart, oder einMarmor wo Kalkstein in Kalkstein liegt. Nähm-lich im Kalksteine liegen kleinere oder größererunde, oder sonst verschiedene gefärbte Kalksiein-chen, wie in einer Mutter, die zusammen einGanzes ausmachen. Mchrentheils ist diese Stein-art so hart, daß sie sich schleifen laßt, und da-her gehöret ihr auch ein Platz unter den Mar-morn; ihren Bestandtheilen nach aber gehöret sieunter die zusammengesetzten Steine oder unterdie so genannten 8axa. Die Politur, die dieseSteinaxt annimmt, ist sehr schön, und da dieeinliegenden kleinern Steine verschiedene Farben,und allemal eine and« Farbe haben, als derKalkstein, darin sie liegen, so wird der Steindadurch zugleich dem Auge angenehm. Maw fin-det diese Steinaxt in Italien, Gothland undFrankreich. In Geschieben hat Schröter der-gleichen bey Thangelsiedt gefunden, wo auf ei-nem weißgrauen Grunde, braune, bläuliche, gel-be, ocherfarbige u. d. gl. Sceinchen liegen. Daßdie einliegenden Steinchen älter sind, als dieMutter darin sie liegen, oder daß diese Stein-chen schon Steinchen waren, da die Mutter nochErde, oder wenigstens eine weiche Masse war,bedarf keines Beweises.
Uu 5 Klar-