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Marmor.
andern Steinen, sagt Sch röter in seiner lito-grapyischen Beschreibung von Thangelstedt undRertcwiz. S- 21. „die Bildung der Dendriten(es gilt auch von andern Bilder») in einem har-ten Marmor kann doch nicht geschehen, wennder Stein schon zu seiner größten Harte ange-wachsen ist, sondern dann nur kann die ähendeFeuchtigkeit einen Baum bilden, wenn die Mas-se des Steins entweder noch ganz weich, oderdoch wenigstens noch nicht ganz verhärtet ist-Ist nun dieses in der Mitte des Steins gesche-hen, wie z. E. bey dem Florentiner Marmorso kann der Baum freylich nicht sichtbar werden,wo es nicht durch das Schleifen geschiehet."
Die Grundfarbe des Florentiner Marmorsfallt gemeiniglich in das braungelbe oder graue,die Figuren aber sind braun, welche Abwechse-lungen dem Marmor selbst ein schönes Ansehengeben, zumahl da er eine ganz vortrefliche Po-litur annimmt. Betrachten wir diesen Marmornach seinen Bildern, so gehöret er unter dieNarur- und Stemspiele; dem Grundstoffe undinnern Gehalte nach gehöret er unter den Mar-mor. In den Kabinetten hat dieser Marmormit Recht ein großes Ansehen. Da dieser Flo-rentiner Marmor sehr oft alte verfallene Gebäu-de oder ruckera vorstellet, welche oft sehr regel-mäßig und natürlich sind, so heißt er auch Rui-nen Marmor.
lVlsrmor triabile, particulis crulösceis,I.inn. Zusammenqekütteter Kalkstein von allcc-hang Schnecken, Wal. lockrer Kalkstein, Gme-lin, ist eine Kalkstcinart, die ganz aus grobzermalmten Stücken von Schalengehausen beste-het, welche so locker unter sich zusammenhängen.