Marmor. 63 z
wegen der Steinbrüche auf d^ni monte ^I^mer-ro und penteleuli. Strabo sagt projos urlicm(^rbienki5) marmor i^l^merricum puickorrimumesto6irur, ur er kemeücum. Diese Berge la-gen so nahe bcv Athen, daß man sie aus der er-sten Stadtmauer sehen konnte. Zu XenophonsZeiten wurde Marmor büymemcnm so hochgeschaht, daß man aus selbigem Tempel bauete,Altare und Götterbilder machte, nicht sowohlin Athen allein, sondern auch in ganz Griechen-land , ja man verführte denselben sogar in frem-de Länder. Die Römer machten aus dem-selben Säulen, die unter dem Redner Lu-cius Crassus nach Rom aebrachr wurden, derste im Vorhofe seines kostbaren Hauses, dascr geerbt hatte, aufstellte.
Marmor ,s alle nie war ein Marmor der Al-ten. Er harte schiene Streifen von Blutfarbe,die mit einem blassen Weiß durchstreift waren, wiePaulus SilcntiariuS versichert. Es schei«ner als wenn er selbst in Jaßo, welches eine ca-rische Insel ist, wäre gebrochen worden; und egist daher zu dem Jaßensischen Marmor der
iapis carius, der carische Marmor Hurechnen, weil auch die Beschreibung von beydenMarmorn übereinkommt. Caryophilus S. 26.llcbersetzung S 247 f.
Marmor I-aceelaemomum wird der Mar-mor genennet, der grüngesprenkelt ist. Er wirdmit Flecken und Adern von verschiedenen Farbengefunden. Im Kohlmordischen Marmorbuche inOstergyllen, findet man ihn mit weißen, grauenund gelben Flecken oder Adern; Linne nar.eä. M. ^'om. M. 40. n. X. WaileriusMineral. S. 65. n. 7. Wallerius meinet,daß dirs der Marmor sey, den man Marmor?