Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Marmor.

suFulieum oder Marmor tiberianum nennet-Wenn man aber die Beschreibung, sonderlich derAlten damit vergleicht, so muß man dem wideresprechen, s. Marmor XuZulicum.

Marmor l^ssbium gehöret unter die Mar-more der Alten. Er war von weißer Farbe ober gleich etwas mehr in das bräunliche siel, undnoch weißer als der Thasisiche wie Pliniusversichert. Dieses Marmors wird auf einer al-ten römischen Aufschrift bey dem berühmtenAlexander CaponiuS gedacht, s. Caryophi-lus S. 26. Uebersctzung S. 245. Eben dar-um, weil dieser Marmor in das Bräunliche fiel,wird beym Linne und WalleriuS der braun-gesprengte Marmor, Marmor I^esbmm genennct,von dem Wallerius in der Mineralogie S>64 sagt, daß er mit rothen, grauen, schwarzen,und andern Flecken und Adern gefunden werde.

Marmor I^ucuIIeum, s. das folg.

Marmor l^ucullum, lukullischer Mar-mor, eine Marmorart der Alten. Er ist das^rrum oder kohlschwarz, welches die schöne Bild-säule des Seneca, da er vorgestellt ist, wie erim Bade stirbt, beweiset, die nach der Meinungaller Kenner der Alterthümer aus lueullischeMMarmor gemacht ist, und sonst zu Rom in derprächtigen Villa des Fürsten von Borgheseaufbehalten wurde. Dieser Marmor ist von deinConsul iucio lucullo nach Rom gebracht wor-den, der sich am meisten daran ergötzte, undvon ihm hat er seinen Nahmen, wie Plinrussagt, nomen I^ucuIIo marmoris ckeäir. Volldiesem Marmor hatte M. ScauruS z6o SaU"len, davon eine jede 42 Fuß hatte, welche indem Vorhofe seines Hauses standen. Er wurdegebrochen in IMi Inluls, und also in Aegypte"'