Marmor. 691
Verschiedene Schriftsteller glauben, Marmoron^clüreL sey ein Alabaster gewesen, PliniuSnennet denselben einigemahl, aber es scheinet,als wenn er keinen Alabaster, sondern einen wah-ren Marmor verstehe, weil an denjenigen Orten,die Plinius nennet, die schönsten Marmoregebrochen wurden. *)
lVIarmor Opftlres, eine Marmor-art der Al-ten. Des ophitischen Marmors, daß er denFlecken der Schlangen ähnlich sey, wovon erauch seinen Nahmen erhalten hat, gedenket Pa-pinius Stativs und Martial bey Gelegen-heit des BadcS Etrusci, welches damit ausge-schmückt war. Zu den Zeiten des PliniuS wur-den nur kleine Säulen von ophitischem Marmorzu Rom gefunden. Man hatte dreyerlcy Artendesselben, rnolle canckiäum, mAriaans ckurum,et cinereum, welchen die Griechen daher 1 e-pkriam nannten. Aus dem Opdire astro wur-den Arzneymörser gemacht. Caryophilus S.Z9. Uebersehung S. 27z.
lVlarmor pgnaekie wird im Französischen dergesprenkte Marnwr genennet, der nähmlich außerseiner Grundfarbe andersfarbige Flecken oderAdern hat.
Marmor?arium, eine Marmorart der Alrlen. In Parus, welches, wie Dioscoridessagt, die höchste Insel ist, und zwar auf demBerge Marpesus brach eine Act Marmor, wel-che besonders, wie Strabo berichtet, den Bild-hauern sehr dienlich war. Seine Weiße war soausnehmend, daß die alten Dichter, wenn sieetwas, das vorzüglich weiß war, als die Haur
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') S. Brückm an» von den Edelsteine«. S. sog. Schkütker Einleitung T>). u. S. 17s.